Montag, 8. Dezember 2014

Aktivierende Pflege

Bei dieser Pflege wird der Pflegebedürftige zur selbstständigen Verrichtung seiner Pflege ermuntert.

Die vorhandenen Fähigkeiten sollen durch Unterstützung, teilweise Übernahme, Anleitung und Beaufsichtigung erhalten bzw. gefördert werden.

Altenheim

In Altenheimen können ältere Menschen wohnen und werden dort verpflegt und betreut, wenn sie keinen eigenen Haushalt mehr führen können oder wollen.

Es gibt private, staatliche, gemeinnützige und gewerblich geführte Altenheime. Altenheime unterscheiden sich von Altenpflege- oder Pflegeheimen dadurch, dass die pflegerische Versorgung nicht gewährleistet sein muss .

Altenhilfe

Mit „Altenhilfe“ meint man sämtliche gesetzlichen Maßnahmen und Initiativen, die alte Menschen in Deutschland fördern und unterstützen.

Die Verwaltung der Altenhilfe erfolgt kommunal. Im §75 BSHG (Bundessozialhilfegesetz) ist sie gesetzlich verankert.

Altenpflege

Die Altenpflege umfasst die professionelle Betreuung, Begleitung und Versorgung alter Menschen, welche ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können.

Ziel ist es, die Eigenständigkeit der pflegebedürftigen Person längstmöglich zu erhalten (siehe auch aktivierende Pflege).

Auf unserem Pflegeportal erhalten Sie weitere Informationen über das Thema.

Altentagesstätte

Diese Einrichtungen dienen vor allem der Förderung des sozialen Miteinanders.

Die Altentagesstätten werden durch freie Wohlfahrtsverbände und Kirchengemeinden finanziert.

Pflegerische Hilfe findet man hier nicht.

Alterskrankheit

Alterskrankheiten oder alterstypische Krankheiten sind Erkrankungen, die überwiegend im Alter auftreten.

 Der Grund dafür ist, dass sie durch biologische Alterungsprozesse gefördert oder begünstigt werden.

Viele Alterskrankheiten bedingen sich gegenseitig und können die Ursache der Multimorbidität (= gleichzeitiges Auftreten mehrerer Krankheiten) sein.

Alzheimerkrankheit

Die Alzheimerkrankheit, die auch als „Alzheimer“ oder Morbus Alzheimer bezeichnet wird, ist die häufigste Form der Demenz.

Die auftretenden Krankheitszeichen werden durch den ständigen und fortlaufenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn (vornehmlich der Hirnrinde) hervorgerufen.

Das Hirn schrumpft. Symptome dieser Krankheit sind Vergesslichkeit, Sprachprobleme, Orientierungsprobleme, Stimmungs- und Verhaltensänderungen sowie Persönlichkeitsveränderungen.