Donnerstag, 24. Oktober 2013

Pflegekasse

Die Pflegekassen sind die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sie sind in den Krankenkassen eingegliedert.

Jeder Mensch, der in Deutschland gesetzlich oder privat krankenversichert ist, ist gleichzeitig pflegeversichert. Er hat daher Anspruch auf die Leistungen der Pflegekassen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Pflegeperson

Als Pflegepersonen gelten nach dem XI. Sozialgesetzbuch Personen, die nicht erwerbsmäßig einen Pflegebedürftigen in seiner häuslichen Umgebung pflegen.

Sie können unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur sozialen Sicherung (bsp. Rentenversicherung, Unfallversicherung) erhalten.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Pflegesachleistung

Pflegesachleistungen sind die Dienstleistungen (bsp. Grundpflege), die professionelle Pflegedienste oder -einrichtungen erbringen. Es sind keine "Sachen" gemeint.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Pflegestützpunkt

Ein Pflegestützpunkt stellt eine örtliche Anlaufstelle für Pflegebedürftige und deren Angehörige dar.

Ihr Ziel ist es, den organisatorischen Aufwand bei der Beantragung von Leistungen zur Behandlung von Erkrankung und zur Hilfe bei der Pflege zu verringern.

Die Einrichtung dieser Stützpunkte ist im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz verankert und ist Ländersache.

Samstag, 12. Oktober 2013

Pflegestufe

Die Pflegebedürftigkeit wird in vier Stufen von 0 bis III eingeteilt. Je höher die Pflegestufe, umso höher ist die Leistung der Pflegekasse, die dem Patienten gewährt wird.

Anhand bestimmter Begutachtungsrichtlinien nimmt der Medizinische Dienst der Pflege- und Krankenkassen die Einteilung in die Pflegebedürftigkeitsstufen vor.

Montag, 7. Oktober 2013

Pflegestufe 0

Der Begriff hat sich für folgende Konstellation eingebürgert. Bei Personen mit Pflegestufe 0 besteht ein erheblicher allgemeiner Betreuungsbedarf, aber der Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung hat noch nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht. Diese Pflegestufe greift meist bei an Demenz erkrankten Menschen in einem frühen Stadium.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Pflegetagebuch

In ein Pflegetagebuch werden die Zeiten, welche zur Pflege der pflegebedürftigen Person benötigt werden, eingetragen; zudem die Häufigkeit, die für die einzelnen Verrichtungen benötigt wird.

Auch der Zeitaufwand für die hauswirtschaftliche Versorgung wird vermerkt.

Hilfestellungen, die nicht häufig stattfinden, wie die Begleitung zu einem Arzt werden aufgelistet, ebenso kleine Hilfestellungen, wie das Geben von Zahnpasta auf die Zahnbürste, das wiederholte Auffordern des Pflegebedürftigen zum Essen und Ähnliches.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Pflegeversicherung (gesetzlich)

Eigenständiger Zweig der Sozialversicherung. Träger sind die Pflegekassen, die bei jeder Krankenkasse eingerichtet sind.

Die Pflegeversicherung dient dazu, das Risiko der Pflegebedürftigkeit (Pflegefall) abzusichern. Sie deckt aber häufig nicht alle Kosten ab.

Daher müssen die Pflegebedürftigen oder deren Angehörige die Zusatzkosten aus eigenen Mitteln finanzieren.

Pflegevertretung

Die Pflegevertretung wird auch als Ersatzpflege, Verhinderungspflege oder Urlaubspflege bezeichnet.

Dieser Fall tritt ein, wenn eine andere Person als die normalerweise tätige Pflegeperson die Pflege übernehmen muss.

Der Pflegebedürftige wird in seinem normalen häuslichen Umfeld von einer anderen Pflegeperson oder Pflegefachkraft versorgt.

Die Pflegevertretung darf nicht mit der Kurzzeitpflege verwechselt werden, bei der der Pflegebedürftige für kurze Zeit in eine stationäre Einrichtung wechselt, um versorgt zu werden.