Mittwoch, 10. September 2014

Begutachtungsrichtlinien

Damit die Einstufung in die Pflegestufen deutschlandweit nach gleichen Normen erfolgt, hat der MDS (= Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkasse e.V.) verbindliche Richtlinien zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches entwickelt. Sie bilden die Grundlage für die Einstufung in die Pflegestufen.

Behandlungspflege

Es handelt sich hierbei um die Pflege, die aufgrund ärztlich angeordneter Maßnahmen diagnostischer oder therapeutischer Natur, erbracht wird. Gemeint ist dabei bsp. die Unterstützung bei der Medikamenten- und Wundversorgung, bei Blutzuckerkontrollen oder der Pflege von Kathetern.

Diese Pflege wird in der Regel von der Krankenversicherung gezahlt und nicht von der Pflegeversicherung finanziert.

Mittwoch, 3. September 2014

Betreute Hausgemeinschaft

Diese Wohnform stellt eine Art Weiter- oder Alternativentwicklung zu den herkömmlichen Pflegeheimen dar.

Die Pflegebedürftigen werden in einer Wohngruppe auf der Grundlage einer stationären Betreuung versorgt.

In der Regel sind mehrere Hausgemeinschaften in einem Areal angesiedelt.

Betreutes Wohnen

Beim betreuten Wohnen leben ältere Menschen in einer barrierefreien altersgerechten Wohnung, verbunden mit einem Angebot an Service- und Betreuungsleistungen.

Diese können bedarfsorientiert abgerufen werden. Betreute Wohnungen können Miet- oder Eigentumswohnungen sein, die meist innerhalb einer Wohnanlage liegen.

Betreutes Wohnen zu Hause

Diese Wohnform wird auch als „Betreutes Wohnen im Bestand“ oder „Wohnen Plus“ bezeichnet. Man lebt weiterhin selbstständig in der eigenen Wohnung und wird bei Bedarf an Hilfeleistungen durch einen Anbieter unterstützt.